DRK Presseinformationen https://www.drk-oelde.de de DRK Sun, 07 Mar 2021 22:31:05 +0100 Sun, 07 Mar 2021 22:31:05 +0100 TYPO3 EXT:news news-204 Tue, 19 Jan 2021 12:21:06 +0100 Blutspende in Corona-Zeiten https://www.drk-oelde.de/aktuell/presse-service/meldung/drk-wirbt-fuer-blutspendebereitschaft-in-corona-zeiten.html Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und die Blutspendedienste arbeiten ständig daran, genügend viele Menschen zur Blutspende zu motivieren. Krebskranke, Herz-, Magen- und Darmerkrankte sowie Unfallverletzte sind auf Bluttransfusionen angewiesen. Hatte die Blutspendebereitschaft zu Beginn der Corona-Krise sogar zugenommen, könnte sie derzeit durchaus besser sein. Bewährt hat sich, dass in Oelde und im Ortsteil Lette mit dem Drostenhof und der Letter Grundschule besser geeignete Spendenorte gefunden werden konnten. Neu ist auch, dass seit diesem Jahr individuelle Blutspendertermine reserviert werden können. „Mit verbesserten Hygiene-Konzepten und Umzügen in geeignete Räumlichkeiten haben wir die Herausforderungen der Corona-Pandemie angenommen und gemeistert“, betont Claudia Müller vom Blutspendedienst West (BSD West). Die Rotkreuz-Organisation sichert einen großen Teil der Versorgung schwerkranker Patienten mit Blutpräparaten. Gemeinsam mit den Landes-, Kreis- und Ortsvereinen koordiniert der BSD West die regelmäßigen Blutspende-Termine in den Städten und Gemeinden.

„Nach dem ersten Lockdown im Frühjahr 2020 haben wir rasch gemerkt, dass wir nicht in allen angestammten Blutspendeorten die Abstandsregelungen und besonderen Hygiene-Anforderungen angemessen einhalten konnten“, erinnert sich Claudia Müller. „Wir haben aber mit Unterstützung unserer Ortsvereine meistens sehr schnell Ersatzräumlichkeiten finden können.“ In Oelde war der Umzug vom DRK-Haus in den Drostenhof notwendig. Im Ortsteil Oelde-Lette zog das Blutspende-Team vom Heimathaus Letter Deele in die Turnhalle der Grundschule Lette. „Und das hat sich bewährt“, erklärt Hendrik Zummersch, Rotkreuzleiter in Oelde. „Wir haben dort mehr Platz, können die Abstands-regeln besser einhalten. So schützen wir die Profis vom Blutspendedienst, die beauftragten Ärzte, unsere örtlichen DRK-Helfer und die Blutspender gleichermaßen.“

„Insgesamt ist die Blutspendebereitschaft in Oelde zu Beginn der Pandemie sogar gestiegen. Aber jetzt, wo die Kliniken wieder ihren Regel- und damit OP-Betrieb hochfahren, ist ungewiss, ob die Blutkonserven ausreichen. Sorgen bereitet außerdem, dass es so wenige junge Spender gibt“, erklärt Dr. Martin Nienhaus, Vorsitzender des DRK-Ortsvereins und Transfusionsmediziner am Marienhospital Oelde. Diesen Trend beobachtet auch Claudia Müller vom BSD West: „Unsere Dauerspender bleiben weitgehend am Ball und mehr Menschen entschließen sich, erstmalig Blut zu spenden. Durchschnittlich kamen 80 Erstspender pro Jahr zu den Terminen. Wir müssen also gerade jetzt im zweiten Lockdown weiter und verstärkt werben, um erfahrene Spender zu halten und neue zu gewinnen.“ Bei den jüngsten Aktionen im Drostenhof am 12. und 13. Januar scheint das gelungen zu sein. An beiden Tagen erschienen dort 307 Blutspender, etwa genauso viele wie im Januar 2020. Vieles hängt weiterhin von einer hohen Spendenbereitschaft ab. Denn täglich werden 15.000 Blutspenden in Deutschland gebraucht.

Und Dr. Nienhaus weist darauf hin, dass der Pandemie-Erreger nicht durch Blut oder Blutprodukte übertragen werden kann. Deshalb werden Spender und das gespendete Blut nicht darauf getestet. Ein Ansteckungsrisiko  während einer Blutspende ist deshalb und wegen der umfangreichen Hygiene- und Schutzmaßnahmen ausgeschlossen. „Niemand braucht sich deshalb Sorgen zu machen. Nur wer über 18 Jahr alt ist, fit und gesund ist, darf zur Blutspende kommen“, unterstreicht Dr. Nienhaus. Daher werden Spendewillige mit den Symptomen Halsschmerzen, Schüttelfrost, Husten oder Kurzatmigkeit nicht zur Spende zugelassen und für vier Wochen zurückgestellt.

Eine Neuerung gibt es seit Beginn des Jahres 2021: Blutspendewillige können ab sofort online (https://www.blutspendedienst-west.de/blutspendetermine) oder telefonisch (im Zentrum für Transfusionsmedizin in Münster unter 0251-7090) beim DRK-Blutspendedienst einen Blutspendetermin reservieren. Bisher war es üblich, sich vor Ort anzustellen, den Anmeldebogen auszufüllen, mit dem Arzt zu sprechen und anschließend Blut zu spenden. Das geht zwar weiterhin. Eine Reservierung erspart aber unnötige Wartezeiten. „Unsere Testphase im zweiten Halbjahr 2020 verlief hervorragend. Die Blutspender und unsere DRK-Teams vor Ort können nun besser planen und schneller handeln“, sagt Claudia Müller. 

Seit Beginn der Pandemie wird nach der notwendigen zehnminütigen Ruhephase abschließend kein Imbiss mehr gereicht. Auch hier haben Schutzregelungen Vorrang. Stattdessen geben die örtlichen DRK-Helfer den Blutspendern ein Lunch-Paket als kleines Dankeschön mit auf den Heimweg.
 

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news-179 Sat, 21 Nov 2020 22:40:30 +0100 DRK Oelde erhält Förderung vom Bund https://www.drk-oelde.de/aktuell/presse-service/meldung/drk-oelde-erhaelt-foerderung-vom-bund.html Für die Initiative "Versorgung Oelde in der Pandemie" hat der Ortsverein jetzt eine Förderung vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft. Die aktuelle Pandemie bringt vor allem die Menschen in Schwierigkeiten, die über kaum soziale Kontakte verfügen und bei Bedarf z.B. EInkäufe erledigen können. Genau hier hilft der DRK Ortsverein Oelde mit der Initiative "Versorgung Oelde in der Pandemie" und stellt eine Versorgung mit Produkten des täglichen Bedarfs sicher. Von der unkomplizierten und kostenfreien Hilfe profitieren vor allem Ältere, Alleinstehende, Zugezogene und Menschen mit Migrationshintergrund: "Es geht um die, die durchs Raster fallen" erklärt Rotkreuzleiter Hendrik Zummersch. 

Unerlässlich ist dabei die Ausstattung der Helfer mit Schutzausrüstung, Desinfektionsmitteln etc. Aber auch Transportboxen und Tablets mussten beschafft werden. Dies wurde nun vom Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung mit eine Summe von insgesamt 7.970 € im Rahmen des Programms "Ehrenamt stärken, Versorgung sichern" gefördert. 

In der ersten "Corona-Welle" konnten mit der Initative bereits zahlreiche Menschen in Oelde und Umgebung unterstützt werden, die Helfer des DRK stehen jedoch selbstverständlich für einen erneuten Einsatz bereit.

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